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Neue Führung - die Kommunisten
Die russische Führung hat die offene Opposition mit Unterstützung der polnischen Kommunisten rasch abgeschafft. Die Soldaten der Heimatarmee (AK) und WiN (Freiheit und Unabhängigkeit) wurden in Gefängnisse und Lager gesteckt. Die Führung des Untergrundstaates hat man in Moskau verhaftet und in einem Schauprozess verurteilt. Und auch die Aktivisten von der mit Mikolajczyk verbundenen Volkspartei PSL wurden verhaftet, eingeschüchtert bzw. ermordet. Die Volksabstimmung vom 30. Juni 1946 wurde gefälscht, ebenso die Parlamentswahlen im Januar 1947.
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"Von Lenin lernen heißt siegen lernen!" |
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 | Mikolajczyk, der stellvertretende Ministerpräsident der Übergangsregierung, flüchtete aus Polen. In Polen regierte nun die Polnische Arbeiterpartei PPR, ab 1948 die Polnische Vereinigte Arbeiterpartei (PZPR). In der Stalinzeit 1948-1956 übte die kommunistische Partei die alleinige Macht in Polen aus, und zwar mit tatkräftiger Unterstützung der politischen Polizei und der sowjetischen "Berater". Die Repressalien waren nicht nur gegen politische Gegner gerichtet. Auch Soldaten der Heimatarmee (AK), katholische Priester (1953: Inhaftierung von Primas Wyszynski) und unbequeme Parteibeamte der PZPR wie z. B. der Parteichef Wladyslaw Gomulka litten unter dem Regime. Polen war damals einer der loyalen Satellitenstaaten der UdSSR. Aus dem Wirtschaftsleben wurden Privatunternehmer und parteilose Fachkräfte größtenteils entfernt. Die Landwirtschaft sollte kollektiviert werden und durch die energisch verwirklichte Industrialisierung ist der Lebensstandard erheblich gesunken, was eine tiefe Unzufriedenheit unter der Bevölkerung auslöste.
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