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ANDRZEJ WAJDA
Andrzej Wajda (geb. 1926) - Regisseur. Er gehört zu den Unsterblichen, so nennt
man die Mitglieder der Französischen Akademie der schönen Künste. Für sein Gesamtwerk
wurde er zweimal geehrt: Er bekam auf dem Filmfestival in Venedig 1998 den Goldenen
Löwen sowie im Jahr 2000 den Oscar. Wajda übt eine ganze Reihe gesellschaftlicher
und politischer Funktionen aus. 1978-83 war er Vorsitzender des Verbandes der
polnischen Filmmacher und 1989-91 Senator im polnischen Senat. Er ist der Hauptvertreter
der so genannten Polnischen Filmschule. Seine bedeutendsten Werke: "Generation"
(1955), "Kanal" (1957, Silberne Palme in Cannes), "Asche und Diamant" (1958),
"Alles zu verkaufen" (1969), "Die Hochzeit" (1973), "Der Mann aus Marmor" (1977),
"Das gelobte Land" (1974, Oscarnominierung, Auszeichnungen in Moskau und Gdañsk),
"Die Mädchen von Wilko" (1979), "Der Dirigent" (1980), "Der Mann aus Eisen"
(1981, Goldene Palme in Cannes), "Danton" (1983, Prix Delluc), "Korczak" (1990),
"Herr Thaddäus" (1999) und "Die Rache" (2001). Er hat auch Theaterstücke inszeniert:
u. a. von Mrozek, Dostojewski, Witkacy und Shakespeare. Ihm wurde die Medaille
der französischen Ehrenlegion und der japanische Orden der aufgehenden Sonne
verliehen. 1996 hat er in Berlin den Silbernen Bären empfangen. In Venedig wurde
er für sein Gesamtwerk mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. 2001 verlieh ihm
der deutsche Bundespräsident das Große Verdienstkreuz.
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