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Mieszko II. Als Mieszko II. (Sohn von Boles³aw I.) den Thron bestieg, war Polen bereits ein großflächiger Staat mit einer straff organisierten Verwaltung und einer entwickelter Kirchenstruktur – mit dem Erzbistum Gnesen (Gniezno), und den Bistümern Krakau (Kraków), Posen (Poznan), Breslau (Wroc³aw), und Kolberg (Ko³obrzeg). Jedoch die Bürgerkriege, die im folgenden Jahrhundert das Land erschütterten, sollten die Rolle Polens wieder beträchtlich schwächen. In die Konflikte zwischen den Piasten waren auch die Nachbarländer verwickelt (Plünderung von Gnesen durch Böhmen 1038), was nicht nur den Verlust der Krone, sondern auch Gebietsverluste, die erneute Abhängigkeit vom Kaiser und innere Anarchie zur Folge hatte. So strebte Masowien nach Unabhängigkeit, und nach dem Tod von Mieszko II. brachen heidnische Aufstände aus.
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