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Reformation
Polen ist im 15. und 16. Jh. gegenüber neuen religiösen Strömungen offen gewesen. Im Gegensatz zum restlichen Europa gab es hier keine Religionskriege. Andersgläubigen fanden in Polen nicht nur eine Zuflucht, sondern auch Schutz durch Herrscher und Hochadel.
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Tuchhallen auf dem Krakauer Markt |
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 | Die Einwanderer bereicherten das kulturelle und wissenschaftliche Leben mit neuen Ideen und literarischen Werken. Polen war ein Staat der Toleranz. Dies kam besonders 1573 bei Unterzeichnung der Warschauer Konföderation zum Ausdruck, welche die Protestanten den Katholiken gleichstellte. Der letzte König der Jagellonen-Dynastie, Zygmunt August (Sigismund), hat vor dem Reichstag (Sejm) erklärt: "Ich bin nicht der König eures Gewissens." Schon damals nannte man die Epoche der Jagellonen, besonders das 16. Jh., "Goldenes Zeitalter".
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