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STANIS£AW LEM
Stanis³aw Lem (geb. 1921) - Schriftsteller, Publizist, Literaturtheoretiker
und -kritiker. Sein Metier ist Science Fiction. Nach einem Medizinstudium an
der Krakauer Jagiellonen-Universität debütierte er 1946 mit der Novelle "Der
Marsmensch". 1951 erschien die Science-Fiction-Erzählung "Die Astronauten /
Der Planet des Todes". Bemerkenswert sind seine kritischen Arbeiten wie z. B.
"Dialoge" (1957) und "Summa technologiae" (1964). Lem gehört zu den weltweit
führenden Science-Fiction-Autoren. Er wurde vielfach übersetzt, ausgezeichnet
und mit mehrfach mit Ehrendoktorwürden bedacht. Seine wichtigsten Bücher: "Solaris"
(1961), "Robotermärchen" (1964), "Kyberiade" (1965) "Sterntagebücher. Die Abenteuer
des Piloten Pirx" (1968), "Lokaltermin" (1982) und "Frieden auf Erden" (1987).
Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen aus dem In- und Ausland gehören u. a. der
polnische Staatspreis ersten Grades für Kultur und Kunst, der Österreichische
Staatspreis für Europäische Literatur und der österreichische Franz-Kafka-Preis).
In Polen bekam er den Orden des Weißen Adlers.
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