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Sieger bei Wien
Nach der Herrschaft des Königs Michal Korybut Wisniowiecki (1669-73) ist der Feldherr Jan Sobieski III. auf den Thron gestiegen, der sich in den Kriegen gegen die Türkei heldenhaft verhalten hatte. Sobieski hatte über einen Staat zu herrschen, in dem die Hochadelfraktionen gegeneinander kämpften und der territorial durch die vorübergehende Besetzung von Podolien durch die Türken geschwächt war.
Obwohl Polen weiterhin militärische Siege errang (Wien 1683), schaffte man nicht, seine inneren Angelegenheiten zu ordnen. Auch auf diplomatischer Ebene konnte Polen keine Erfolge verzeichnen. Man verlor die Hälfte der Ukraine an Russland und ging ein unsicheres Bündnisse mit Frankreich und Österreich ein. Mit dem Tod Jan III. Sobieskis (1696) endete die Adelsepoche in Polen. Seit diesem Zeitpunkt spielte der Hochadel die entscheidende Rolle und die Triumphe des polnischen Heers gehörten der Vergangenheit an.
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